Über mich

Über meinen beruflichen Werdegang

Ich bin Sozialarbeiterin mit einer Weiterbildung in systemischer Beratung (SG), welche ich am Institut an der Ruhr in Bochum absolviert habe. Aktuell erweitere ich meine Möglichkeiten der supervisorischen Tätigkeit im Rahmen einer Weiterbildung, ebenfalls am Institut an der Ruhr.
Ich verfüge über langjährige Erfahrungen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, der Erziehungsberatung, der Suchthilfe sowie in alternativpädagogischen Einrichtungen (Waldorfkindergärten/-schulen). Fort- und Weiterbildungen gehören zu meinem beruflichen wie privaten Selbstverständnis. Zudem bin ich seit einigen Jahren Teil einer festen Intervisionsgruppe und Mitglied in der Systemischen Gesellschaft.

Über mich persönlich

Ich bin Jahrgang 1971 und Mutter von drei Kindern. Schon immer war ich im positivsten Sinne neugierig auf andere Menschen, deren Gedanken, Lebenssituationen und Möglichkeiten. Empathisch, sehr authentisch und stets mit einer guten Portion Humor gehe ich durchs Leben und Arbeiten. Diese Arbeit empfinde ich aber nie als solche, sondern erkenne sie als Teil meines Lebens, welcher mich berührt, interessiert, mich weiter aber auch mal dazu bringt stehen zu bleiben und inne zu halten.

Yoga, Laufen und das „Sein“ in und mit der Natur sind für mich Momente der Ruhe und Kraft, welche ihren Teil dazu beitragen, das aus dem Innehalten kein Stillstand wird.

Das systemische Denken und Arbeiten hat zur Grundlage, dass das Handeln und Denken eines jeden Menschen mit der ihn umgebenden Umwelt in Wechselwirkung steht. So bezieht die Systemtheorie die jeweiligen Systeme in ihre Arbeit ein. Hierbei spielt der Perspektivwechsel eine große Rolle und bietet die Möglichkeit andere Sichtweisen zu erlangen und neue Handlungsstrategien zu entwickeln. In diesem Prozess werden die Ratsuchenden als ihre eigenen Experten verstanden.

Die Haltung der Selbstverantwortlichkeit macht deutlich, dass Ratschläge oder Lösungen nicht aufgedrängt werden, sondern dass eigene Antworten gefunden werden. Davon ausgehend, dass jeder Mensch mit seiner eigenen Wirklichkeitskonstruktion durchs Leben geht, wird diese zur Grundlage des Arbeitens mit dem Ziel die Konstruktionen zu erweitern, zu überlegen wo sich Veränderung lohnt oder auch gute Gründe zu erkennen, welche die Aufrechterhaltung sinnvoll machen. Auf diese Weise kann gemeinsam an einer Lösung gearbeitet werden, welche nicht „die eine“ Richtige, sondern vielmehr die geeignetste ist. In der systemischen Beratung/Supervion findet man ein allparteiliches (neutrales), lösungs- und ressourcenorientiertes Setting vor, welches auch hinsichtlich kurzer Beratungsprozesse dienlich ist.